Heck-Reaktion

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Heck-Reaktion

Als H.-R. bezeichnet man die Kohlenstoff-Kohlenstoff-Kupplung von Alkenylhalogeniden (bzw. -triflaten) od. Arylhalogeniden (bzw. -triflaten) mit Alkenen, die keinen allyl. Wasserstoff enthalten (vgl. allyl...). Es bilden sich so 1,3-Diene bzw. Alkenylaromaten. Typ. Alkene, die alkenyliert od. aryliert werden können, sind Akzeptor-substituierte Olefine, z. B. Acrylsäureester u. Styrole. Die Kupplungen verlaufen mit Hilfe von katalyt. Mengen von Palladium(II)-Salzen/Triphenylphosphin u. stöchiometr. Mengen Triethylamin, das einerseits dazu dient das zweiwertige Palladium zum metall. Palladium zu reduzieren u. andererseits in der Lage ist, die bei der Reaktion freiwerdenden starken Säuren (Trifluormethansulfonsäure, Bromwasserstoffsäure usw.) als Ammonium-Salze zu binden. Ein typ. Katalysecyclus ist in der Abb. wiedergegeben. Er kann als ein Paradebeisp. für Metall-organische Reaktionen in der organ. Synth. gelten. Die Hauptmerkmale der Reaktion bestehen aus der (1.) oxidativen Addition des metall. Palladiums in das Aryltriflat, gefolgt von – (2.) einer syn-Addition an das elektronenarme Alken (Carbometallierung; hier: Carbopalladierung) u. – (3.) einer syn-Eliminierung (reduktive Eliminierung) von Trifluormethansulfonsäure u. Palladium, das wieder in den Katalysecyclus eintritt. Die Schritte (2) und (3) bestimmen die Konfiguration der neuen Doppelbindung, die in der Regel trans-selektiv gebildet wird. Durch Verw. chiraler Phosphin-Liganden ist auch die diastereoselektive u. enantioselektive H.-R. möglich . Eine Variante der H.-R. ist die Heck-Stille-Reaktion , bei der an die Stelle der cis-Addition die Transmetallierung mit einer Zinn-organ. Verb. tritt. Diese Reaktion stellt eine der effektivsten Palladium-katalysierten Reaktionen in der Metall-organ. Synth. dar.

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E Heck reaction F réaction de Heck I reazione di Heck S reacción de Heck


Quelle: Römpp Lexikon Chemie – Version 2.0, Stuttgart/New York: Georg Thieme Verlag 1999

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